Kaffee Afrika & Ruanda: Die Reise von Billig- zu Spezialitäten-Kaffee

Kaffeekirschen aus Ruanda, Leckere Kaffeebohnen aus Afrika, Ruanda.
Kaffee Ruanda: Kaffeeanbaugebiete in Afrika | Einzigartiger Geschmack von Kaffee aus Ruanda | Die Reise vom Billig- zum Spezialitäten Kaffee | Fair gehandelt

 


 

Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte des Kaffeeanbaus in Afrika

Der Weg der Kaffeebohnen nach Ruanda

Der Start zum Boom des Kaffees in Ruanda

Aktuelle Situation des Kaffeeanbaus in Ruanda

Von hier kommen unsere Bohnen: Community Coffee Project

Liebevoll geröstet vom Meister: Wildkaffee in Garmisch

Der einzigartige Geschmack ruandischen Kaffees

Nicht vorhandener Kaffeekonsum in Ruanda

 


 

Die Geschichte des Kaffeeanbaus in Afrika

Die Geschichte des Anbaus von Kaffee in Afrika und Ruanda im Speziellen.

Kaffee nimmt seinen Ursprung in Afrika, genauer gesagt in Äthiopien. Genau wie die Geschichte des Menschen in Äthiopien seinen Beginn hat, hat das auch die Kaffeepflanze. Die Kaffeepflanze und die grünen Bohnen sind bereits seit 1000 Jahren bekannt. Bereits bevor der Kaffee geröstet, gemahlen und getrunken wurde, wurden die Blätter und die Kaffeekirschen dank ihrer belebenden Wirkung verwendet. Hirten in Afrika vermischten Kaffeesamen mit Fett und Gewürzen zu einer Art Energieriegel. Bereits damals machte man sich die Wirkung von Koffein zu nutzen.

Sogar die Religionen beschäftigen sich mit dem Thema Kaffee, wie ein kurzer Auszug zeigt: Eine fromme Legende besagt, dass der islamische Prophet Mohammed die Wirkung von Koffein entdeckte. Laut der Überlieferung war es so, dass ihm der Engel Gabriel eine Tasse der dunklen Flüssigkeit angeboten habe. Mohammed war daraufhin sehr vom schwarzen Getränk angetan.

Nachdem der Kaffee in Afrika entdeckt wurde trat er seine Verbreitung über die ganze Welt an. Nach Afrika erreichte er die arabischen Länder. Danach den europäischen Raum und von da an verbreitete er sich praktisch überall hin.

Äthiopien steht derzeit in der Reihenfolge der größten Kaffeeproduzenten weltweit auf Platz 6. Die exportierte Menge hat leider etwas nachgelassen. In den Jahren um 1970 kamen 30% der Kaffeebohnen weltweit aus Afrika. Heute sind es nur noch 10-20%. Die größten Kaffeeproduzenten sind mittlerweile Brasilien, Vietnam, Kolumbien und Indonesien. Innerhalb von Afrika liegt Äthiopien, das Ursprungsland des Kaffees, auf Platz Nummer 1.

 


 

Du möchtest gerne Kaffee aus Afrika probieren? Hier geht es zum Ruanda Community Coffee. Echter rwandischer Kaffee vom sozialen Projekt: Rwanda Community Coffee.

Echter ruandischer Kaffee. Kaffee Ruanda, aus Afrika.

 


 

Nichtsdestotrotz ist der Kaffee immer noch eines der wichtigsten Wirtschaftsgüter in Afrika. Afrikanische Kaffees gelten als welche der besten der Welt. Dafür sorgen klimatisch gute Bedingungen und feine Geschmacksnuancen in den Bohnen.

 

Die 4 wichtigsten Kaffeeanbaugebiete in Afrika

1.Äthiopien

Äthiopien ist das größte Kaffeeanbaugebiet in Afrika.

In Äthiopien werden ausschließlich Arabica Bohnen angepflanzt. Diese wachsen am besten in Höhen von 1.500-2.100 Meter. Der Anbau gestaltet sich meist als schwierig, da fast nur von Kleinbauern angebaut wird und das unter schwierigen Bedingungen. Denn meist handelt es sich dabei um reine Monokulturen, deren Bewirtschaftung herausfordernd ist.

Der wohl beliebteste und bekannteste Kaffee aus Äthiopien, der Harrarkaffee besticht durch seinen vollmundigen und leicht schokoladigen Geschmack. Äthiopien ist innerhalb von Afrika der größte Kaffeeexporteur. Das ist nicht verwunderlich, da das Land als Wiege des Kaffees gilt. Es leben derzeit in etwa 15 Millionen Menschen in Äthiopien vom Kaffeeanbau. Eine große Bedrohung für die Anbau von Kaffee ist der Klimawandel.

Weltrang als Produzent: Platz 5
Weltmarktanteil: 4,6%
Erntezeit: Oktober bis April und August bis September
Prozess: von Hand gepflückt, Aufbereitung nass und trocken

 

2.Kenia

Kenia als zweit größtes Kaffeeanbaugebiet in Afrika.

In Kenia leben die Menschen vor allem vom Kaffee- und Teeanbau. Die meisten Kaffeebauern haben nur wenige Hektar Land. Nur rund 300 Farmen in Kenia bewirtschaften 15 Hektar Fläche oder mehr. Der Rest der Bauern hat weniger als 1 Hektar Anbauland. Diese arbeiten meist für regionale Fabriken, welche die Bohnen von tausenden Kleinbauern weiterverarbeiten. Kaffee aus Kenia besticht durch seine ausgewogene und reiche Säure. Zugleich verfügt er über eine natürliche Süße und oft fruchtige Noten.

Weltrang als Produzent: Platz 15
Weltmarktanteil: 0,5%
Erntezeit: Oktober bis Dezember und April bis Juni
Prozess: von Hand gepflückt, Aufbereitung meist nass und in geringem Umfang trocken

 

3.Tansania

Tansania: Eines der größten Kaffeeanbauregionen in Afrika.

 

In Tansania leben rund 450.000 Familien vom Kaffeeanbau. Die Kaffeeindustrie bietet rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze. Ungefähr 20% der Exporterträge stammen aus dem Verkauf von Kaffee. Zu den Schwierigkeiten beim Kaffeeanbau in Tansania zählen die niedrigen Preise, ein Mangel an Know-How und Ausrüstung, sowie geringe Erträge pro Baum. Abhilfe, insbesondere bessere Preise schafft der Direktverbrieb. So können Bauern die Bohnen direkt ab der Farm verkaufen. Es werden zu 70% Arabica Bohnen und zu 30% Robusta Bohnen angebaut.

Weltrang als Produzent: Platz 16
Weltmarktanteil: 0,47%
Erntezeit: Juli bis Dezember und April bis Dezember
Prozess: von Hand gepflückt, Aufbereitung Arabica meist nass und Robusta trocken

 

4.Ruanda

Ruanda ist das viert größte Kaffeeland in Afrika.

Kaffee ist das wichtigste Exportgut in Ruanda. Es macht ungefähr 50% des Exportvolumens aus. Zu kämpfen haben die Kaffeebauern mit dem so genannte Kartoffeldefekt. Das ist ein Bakterienbefall, welcher die Bohnen nach rohen Kartoffeln schmecken lässt. Bekannt ist der ruandische Kaffee durch seinen exzellenten Geschmack. Die fruchtbaren Böden und die idealen Höhenlagen sorgen dafür, dass er einer der besten Kaffees auf dem Markt ist. Kaffee aus Ruanda wird oft als sanft und harmonisch, mit einem ausgeprägten Körper beschrieben.

Weltrang als Produzent: Platz 28
Weltmarktanteil: 0,15%
Erntezeit: März bis August und Mai bis Juni
Prozess: von Hand gepflückt, Aufbereitung hauptsächlich nass

 


 

Der Weg der Kaffeebohnen nach Ruanda

So kamen die ersten Kaffeekirschen nach Ruanda.

Ruandischer Kaffee zählt weltweit als einer der feinsten Kaffees. Der Anbau hat Tradition und Kaffeeliebhaber schwören auf seinen ausgewogenen Geschmack. In Ruanda wird bereits seit 1904 Kaffee kultiviert. Später gingen die Bohnen dann auch in den Export. Hauptabnehmer sind Deutschland, Belgien, Frankreich, Finnland, Schweden, Großbritannien und die USA. Mittlerweile macht der Kaffee 50% des Exports von Ruanda aus.

Ruanda wird oft „Land der tausend Hügel“ genannt. Es ist zwar nur so groß wie Brandenburg, zeichnet sich jedoch durch die hügelige Landschaft aus. Diese hügelige Struktur ist perfekt für den Anbau von Kaffee geeignet. Zudem ist das Land fruchtbar und hat einen hohen Anteil an alten Bourbon Bäumen. Das erfreut Kaffeetrinker aus der ganzen Welt. Das Klima ist mild und feucht und die Kaffeepflanzen wachsen unter Schattenbäumen, in so genannten Mischkulturen.

Das bedeutet der Kaffee nimmt in seinem Geschmack auch leicht die Nuancen der umliegenden Pflanzen an. Wie zum Beispiel die der Bananenbäume. Indem die Bananen langsam reifen und wachsen geben sie ihre feinen Geschmacksnuancen an die umliegenden Kaffeepflanzen ab. Das bringt den beliebten, nach Beeren, Blumen und Frucht schmeckenden ruandischen Kaffee hervor.

 


 

Der Ruanda Community Coffee wird von Kleinbauern angebaut und bei der Gift Coffee Washing Station aufbereitet. Unterstütze dadurch die Kleinbauern und deren Kinder.

Ruanda Community Coffee. Kaffee aus Ruanda, aus Afrika.

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Der Start zum Boom des Kaffees in Ruanda

Der Start zum Boom des Kaffeeanbaus in Ruanda. Kaffeekirschen in Ruanda.

Ruandischer Kaffee galt nicht immer schon als hervorragender Spitzenkaffee. Im Gengenteil hatte er vor einiger Zeit auf dem Kaffeemarkt einen ausgesprochen schlechten Ruf. Kaffee aus Ruanda hatte in Europa ein sehr schlechtes Image. Er wurde zwar von Hand sortiert, aber trotzdem wurden die reifen und unreifen Bohnen miteinander vermischt.

Das bescherte dem Kaffee eine Einteilung in die Verkaufskategorie C. Das ist die unterste Qualitätsstufe, welche Kaffee haben kann. Im Jahr 1994 kam der Kaffee-Export aus Ruanda beinahe zum kompletten Stillstand. Im Rahmen des Völkermordes wurden Hunderttausende Tutsi getötet. Sie waren diejenigen, welche den Kaffee zu Billigpreisen von den Bauern abkauften.

Als sich das Land danach beruhigte und weiterentwickelte, lief auch der Export von Kaffee vermehrt wieder an. Die maschinelle Sortierung der Bohnen brachte Ruanda schlussendlich auf eine hohe Qualitätsstufe. Diese Technologie brachte die Voraussetzung dafür, dass ruandischer Kaffee mittlerweile einer der beliebtesten Spezialitätenkaffees darstellen.

Durch die maschinelle Sortierung wurden die reifen von den unreifen Bohnen getrennt. Dadurch verbesserte sich die Qualität des Rohkaffees extrem. Die Preise für ruandische Kaffeebohnen steigerten sich exponentiell, was dem Image sehr half. Dadurch floss auch wiederum mehr Geld in die Entwicklung und den Fortschritt vor Ort.

 

Starbucks verbessert das schlechte Image

Starbucks Logo

Im Jahr 2015 besuchte Starbucks Vizechef Craig Russel Ruanda und bezeichnete den Kaffee als „außergewöhnlich“ gut. Dabei sicherte man ihm einen Export für Starbucks von 15.000 Säcken Rohkaffee zu jeweils 60 Kilogramm zu. Das war eine immens große Menge für das kleine Land, was auch wiederum dem Image sehr half. Seit 2015 sind Ruandas Einnahmen aus dem Kaffee-Export nochmals gestiegen. Die Einnahmen aus Steuern und Zöllen für den Kaffeeexport steigerten sich von 2015 auf 2016 um 1,5 Millionen Euro.

 


 

Aktuelle Situation des Kaffeeanbaus in Ruanda

Aktuelle Situation Kaffeeanbau in Ruanda.

Derzeit werden auf einer Fläche von rund 43.000 Hektar jährlich 20.000 Tonnen Rohkaffee angebaut. Mittlerweile werden die Bohnen hauptsächlich nass aufbereitet. Dieser Trend soll sich auch in Zukunft weiter fortsetzen. Diese Aufbereitungsart hat den Vorteil, dass es deutlich profitabler ist. Die nasse Aufbereitung und die maschinelle Sortierung haben den Kaffeeproduzenten immens geholfen.

Heutzutage übersteigt die Nachfrage nach ruandischem Spezialitätenkaffee bei weitem das Angebot, welches das kleine Land liefern kann. Der Wandel seit dem Jahr 2001 war nicht mehr zu stoppen und hat den Bauern, den Aufbereitungsanlagen und dem Image des Kaffees extrem gutgetan. Von 2001 bis 2008 wurden 100 Waschanlagen für die Aufbereitung gebaut. Diese Anlagen gehören Kooperativen und auch privaten Investoren. Auch die Regierung hat mit ihren großen Zielen ihren Beitrag dazu geleistet.

Auf Grund dessen erstaunt es auch nicht so sehr, dass Ruanda 2008 als erstes afrikanisches Land den „Cup of Excellence“ ins Land geholt hat. Wenige Monate später fand dann auch noch die EAFCA-Konferenz, die Eastern African Fine Coffee Association, in Ruanda statt. Der Cup of Excellence wird alljährlich in einem Kaffeeanbauland abgehalten. Er wird von der Alliance for Coffee Excellence organisiert und kürt jährlich den allerbesten und feinsten Kaffee. Der „Cup of Excellence“ ist die höchste Auszeichnung, welcher ein Kaffee bekommen kann.

Dennoch kämpft Ruanda immer noch mit einigen Herausforderungen:

-Die Produktion an Kaffeekirschen muss mit der Nachfrage schritthalten.
-Der so genannte „Potato Taste“, der Bakterienbefall von Kaffeekirschen, die nach rohen Kartoffeln riechen, gilt es zu bekämpfen.
-Das technische Kow-How und das Marketing müssen noch weiter verbessert werden.

 


 

Von hier kommen unsere Bohnen: Community Coffee Project

Community Coffee Rwanda Projekt

Die grünen Bohnen für den EXPLORE THE WORLD Ruanda Kaffee stammen vom Community Coffee Project. Dieses Projekt bezieht mehrere Kleinbauern aus dem Umkreis mit ein. Es ist eine Kooperative, bei der sowohl die Kleinbauern, als auch die Washing Station und die Händler voneinander profitieren können. Durch dieses Projekt haben die Kleinbauern die Möglichkeit ihre grünen Bohnen zu einem fairen Preis weiterzuverkaufen. Die Bauern werden bei der Erhaltung der Qualität unterstützt. Das passiert durch Know-How, aber auch durch Investitionen. Das Projekt wurde 2017 gegründet, um direkt mit den Bauern zusammenarbeiten zu können.

Die Bauern sollen vorranging die Möglichkeit zu einer fairen Entlohnung erhalten. Zudem werden sie laufend mit Wissen unterstütz, damit sich die Kaffeebohnen langfristig im Spezialitätenmarkt durchsetzen können. Durch die Vorteile des nährhaften Bodens und das gemäßigte Klima haben die Bohnen alle Voraussetzungen für Spezialitätenkaffee. Jedoch genügt das alleine nicht, sondern es braucht auch Unterstützung von Leuten mit dem detaillierten Know-How, um die Qualität langfristig hoch zu halten. Genau das wird durch das Community Coffee Project sichergestellt.

Nicht nur die Zukunft der Bauern wird damit finanziell abgesichert, sondern auch die Zukunft derer Kinder. Die Kinder bekommen dadurch vermehrt Zugang zu Schulbildung. Weiters werden sie speziell über die Vorteile der Kaffeeproduktion und die Vorteile aufgeklärt, wenn sie darin investieren. Denn nur so können langfristig qualitative Kaffeebohnen garantiert werden.

Mittlerweile bringen über 750 Kleinbauern ihre Kaffeebohnen zu der Gift Coffee Washing Station. Die Bauern kommen aus sieben unterschiedlichen Gemeinden. Die Arbeiter verwerten dann die grünen Kaffeebohnen weiter. Sie werden kontinuierlich in allen Schritten zur Kaffee Verarbeitung und Aufbereitung unterrichtet. Darüber hinaus bekommen sie Wissen für den Export und den Verkauf an die Hand.

 


 

Liebevoll geröstet vom Meister: Wildkaffee in Garmisch

kaffee-rösterei-wildkaffee

Hardi und sein Team von Wildkaffee sind leidenschaftliche Kaffeeliebhaber und Kaffeespezialisten durch und durch. Die grünen Bohnen vom Comminity Coffee Projekt werden in ihrer Rösterei geröstet. Diese befindet sich in Garmisch-Partenkirchen. Zudem hat Wildkaffee auch einen tollen Online Shop und ein Café vor Ort. Die Show Rösterei von Wildkaffee bietet Menschen, die gerne Kaffee trinken, Einblicke in das professionelle Rösten. Hier kann die Leidenschaft für Kaffee miteinander geteilt werden. Die Röster von Wildkaffee legen höchsten Wert auf schonendes und handwerklich gelungenes Rösten, weit weg von Industriekaffee.

 


 

Der einzigartige Geschmack ruandischen Kaffees

Der einzigartige Geschmack von Kaffee aus Ruanda.

Kaffee aus Ruanda hat mittlerweile den Ruf als exzellenter Spezialitätenkaffee und ist gerade in Deutschland sehr beliebt. Rund 11% des Kaffees aus Ruanda werden nach Deutschland exportiert. Und das nicht aus schlechtem Grund. Der Geschmack ruandischen Kaffees wird von Kaffeespezialisten als ausgewogen und mit einer feinen Säurenote beschrieben. Er hat eine feine Beerennote und geht in die fruchtige Richtung. Der EXPLORE THE WORLD Ruanda Community Coffee ist vollmundig, leicht süßlich und hat eine Nuance an krautig und nussigem Geschmack.

 


 

Nicht vorhandener Kaffeekonsum in Ruanda

Herz aus Kaffeebohnen.

Die ganze Welt liebt ruandischen Kaffee, doch die Ruander selbst interessiert das nicht die Bohne. In Ruanda wird beinahe kein Kaffee konsumiert. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass 99% der Bohnen exportiert werden und nur 1% in Ruanda bleibt. Die ruandische Regierung will dem jedoch entgegen steuern. Es werden Röstereien gefördert, damit sie Bohnen für den heimischen Markt rösten.

Die Regierung schwingt dafür sogar die Werbetrommel. Auf Plakaten und im Radio wird mit dem Slogan Kaffee „Made in Rwanda“ geworben und darauf gehofft die Einheimischen für den Kaffee zu begeistern. Denn die Ruander selbst hatten bisher gar keine Kaffeekultur. Staatliche Sender preisen die Vorteile des Koffeinkonsums. Die Werbung zeigt mittlerweile erste Wirkungen. Es eröffneten bereits ein paar Cafés in den Fußgängerzonen.

Dort sitzt bereits die Mittel- und Oberschicht, um in den Mittagspausen einen heißen Cappuccino zu genießen. Der Unterschicht in Ruanda bleibt das wohl eher vorenthalten. Ein Cappuccino in einem der schicken Cafés kostet umgerechnet um die 2 Euro. Eine Summe, welche sich die Armen nicht leisten können. Davon müssen viele Familien in dieser Umgebung einen Tag lang leben können.

 


 

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FAQ – Fragen rund um das Thema Kaffee aus Ruanda

Was sind die Kaffeeanbaugebiete in Afrika?

Das größte Kaffee exportierende Land in Afrika ist Äthiopien. Danach folgen Kenia, Tansania und Ruanda. Des Weiteren wird auch in Burundi, Kamerun und Uganda Kaffee angebaut.

 

Was sind die Probleme beim Kaffeeanbau in Afrika?

Die größten Probleme beim Kaffeeanbau in Afrika stellen die niedrigen Löhne und auch die klimatischen Bedingungen, insbesondere durch die Klimaerwärmung dar.

 

Woher bekomme ich einen fair gehandelten Kaffee aus Ruanda?

Bei Explore The World Coffee bekommst du nur fair gehandelte Kaffees. Die Kaffeebohnen, welche für den Kaffee aus Ruanda verwendet werden kommen aus dem Community Coffee Rwanda Projekt. Dieses unterstützt die Kleinbauern und deren Kinder.


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